Projekte im Haus Bethanien

„Lieber Gott, …“ – Gebetsbüchlein des Hauses Bethanien

Die Schwestern, Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Pflegeheims Haus Bethanien haben gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich selbst im Dezember 2018 ein Weihnachtsgeschenk gemacht: Gemeinsam haben Sie Gebete gesammelt und zu einem kleinen Buch zusammengefasst. Wie Generaloberin Schwester M. Michaela Bertsch in ihrem Vorwort schreibt, erzählen die Gebete aus dem Leben der Verfasser. „Sie haben sie im Laufe ihres Lebens in den unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet, ihnen Kraft und Stärke und Trost geschenkt“, so die Ordensleiterin. Das Gebetsbuch soll ein Trost-, Bitt-, Erinnerungs- und Dankesbüchlein für alle sein, die es in die Hand bekommen.

Das Büchlein ist zum Preis von 5 Euro im Haus Bethanien und im Klosterladen des Mutterhauses zu erwerben.

Einweihung des verlegten Straßenabschnitts

Knapp 200 Besucher kamen am vergangenen Samstag auf den Abtsberg bei Gengenbach, um den neuen Straßenabschnitt vor dem Wohn- und Pflegeheim Haus Bethanien feierlich einzuweihen.

In Anwesenheit von Bürgermeister Thorsten Erny, Generaloberin Sr. M. Michaela Bertsch und Heimleiterin Ulrike Roth segnete Pater Julius Mihm die Straße. Für Architekt Wolfgang Huller war es die erste feierliche Übergabe einer Straße. Er freute sich deshalb sehr darüber, die Anpsrache hierzu übernehmen zu dürfen.

Kinder des Kindergartens Sankt Franziskus Gengenbach unterhielten die Gäste mit Liedern bevor sie gemeinsam mit Generaloberin Sr. M. Michaela Bertsch und Bürgermeister Thorsten Erny die frisch geteerte Straße bemalen durften. Auch die großen hatten jede Menge Spaß. Bei Kaffee, Kuchen und Striwili genossen die Besucher das herrliche Herbstwetter auf dem Abtsberg mit der wunderschönen Aussicht auf das Kinzigtal.

Die Verlegung der Straße war notwendig, um Platz zu schaffen für den geplanten Anbau zur Erweiterung des Wohn- und Pflegeheims. Ein weiterer Grund war, den Eingangsbereich barrierefrei zu gestalten. Nun können Krankenwagen, Taxis und auch Besucher, die schlecht zu Fuß sind, direkt vor den Haupteingang fahren, was vorher nicht möglich war.

Die Gesamtkosten für den Neu- und Umbauten belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Die Verlegung der Straße war der erste Bauabschnitt, weiter geht es nun mit dem Anbau an den Neubau im vorderen Bereich des Gesamtkomplexes.

„Gekochtes und Gebackenes aus Bethanien“

Haus Bethanien Kochbuch

Hausoberin Sr. M. Kasimira und Heimleiterin Ulrike Roth (Mitte) stellten mit der Künstlerin Juliane Jung das „Gekochte und Gebackene aus Bethanien“ vor.

 

Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Buches wird das “Bienehiesli” im Garten von Bethanien saniert.

Am 4. November 2016 stellte Heimleiterin Ulrike Roth vor rund 120 Interessierten das „Gekochte und Gebackene aus Bethanien“ vor. Das Gengenbacher Wohn- und Pflegeheim hat ein Koch- und Backbuch gestaltet, für das die Bewohner, deren Angehörige und die Mitarbeiter die Rezepte aufgeschrieben haben. Juliane Jung, die bekannte Gengenbacher Künstlerin, hat Bilder für den Titel als auch für die einzelnen Rubriken gestaltet. So ist ein Gemeinschaftswerk entstanden, das den anwesenden Schwestern, Mitarbeitern und Gästen vorgestellt wurde. Umrahmt wurde die Präsentation von einer Ausstellung mit Bildern von Juliane Jung und einem Flohmarkt mit „Allerlei aus Großmutters Zeiten“. Verköstigt wurden die Gäste mit Gerichten aus dem Kochbuch.

Die Sparkasse Gengenbach bezuschusste die Druckkosten. Vom Erlös aus dem Verkauf der Bücher wird das „Bienehiesli“ im Garten von Bethanien renoviert. Das Kleinod, in dem früher tatsächlich Bienenvölker beheimatet waren, wird zum „Ort der Begegnung“ für die Bewohner mit ihren Angehörigen und auch für die Mitarbeiter ausgebaut.

Das Buch ist ab sofort für 9,50 Euro im Haus Bethanien und im Mutterhaus der Franziskanerinnen erhältlich. Weitere Informationen unter www.haus-bethanien-gengenbach.de und telefonisch unter 07803 9396-0.

Menü